Feilenmoos -
Sie stehe „nicht
nur für mehr Sicherheit, sondern auch für gelebten
Gemeinsinn.“ Das sagte der Stellvertretende Landrat Karl
Huber (Bürgerliste) über die neue Wachstation der Wasserwacht
Geisenfeld, die jetzt am Landkreisweiher im Feilenmoos offiziell
ihrer Bestimmung übergeben wurde.

Mit dem kirchlichen Segen
durch Diakon Nikolaus Lackermair (3. von rechts) wurde die neue
Wachstation
im Feilenmoos vom Stellvertretenden Landrat Karl Huber (5. von
rechts) im Beisein von
Vertretern der Stadt Geisenfeld, der Landkreisverwaltung, des
BRK und der Wasserwacht sowie von
Sponsoren offiziell in Betrieb genommen.
Bei dem kleinen Festakt
mit dabei waren auch Geisenfelds Bürgermeister
Paul Weber (USB), der BRK-Kreisgeschäftsführer Michael
Fochler, Mitglieder der Wasserwacht Geisenfeld mit ihrem Vorsitzenden
Sebastian Frey, Sponsoren der Baumaßnahme sowie Vertreter
der Landkreisverwaltung. Den kirchlichen Segen für die Station
spendete der Geisenfelder Diakon Nikolaus Lackermair.
Die Sicherheit der Badegäste am Landkreisweiher und den angrenzenden
Gewässern sei dem Landkreis Pfaffenhofen seit jeher ein zentrales
Anliegen, heißt es in der Mitteilung. Als die Wasserwacht
Geisenfeld im Sommer 2023 auf bauliche Mängel der über
30 Jahre alten Wachhütte hingewiesen habe, sei schnell klar
gewesen, dass gehandelt werden müsse. Nach gründlicher
Prüfung entschied man sich gegen eine kostenintensive Sanierung
und stattdessen für einen funktionalen und zukunftsfähigen
Neubau in Holzständerbauweise. Dieser bietet moderne Räumlichkeiten
für Technik und Personal und ist bereits seit Beginn der Saison
2024 erfolgreich im Einsatz.
Insgesamt wurden laut Landratsamt rund 96000 Euro in Abriss
und Neubau investiert. Die Finanzierung und Umsetzung,
so heißt
es, wären jedoch ohne die breite Unterstützung aus der
Region nicht möglich gewesen: Der Bürgerring Geisenfeld
engagierte sich mit 15000 Euro, die Stadt Geisenfeld stellte 1000
Euro zur Verfügung, die Wasserwacht unterstützte tatkräftig
beim Abbruch und der Logistik und die Kieswerke Braun und Reisinger
leisteten laut Mitteilung wertvolle Beiträge in Form von Materialspenden
und Einsatz von Baumaschinen.
Huber würdigte in seiner Ansprache das „eindrucksvolle
Zusammenspiel von Ehrenamt, Verwaltung und regionaler Solidarität“.
Die Mitglieder der Wasserwacht seien durch ihre hohe fachliche
Kompetenz und ihr ehrenamtliches Engagement unverzichtbar für
die Badegäste – ob beim Schwimmen, Planschen oder Erholen
am Wasser. „Sie sind Lebensretter, Ausbilder und Vorbilder
zugleich“, fuhr Huber in seiner Ansprache fort.
Mit dem kirchlichen Segen und dem Dank aller Beteiligten
wurde die Wachstation schließlich offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Sie steht laut Landratsamt als einsatzbereite Grundlage für
die Arbeit der Wasserwacht zur Verfügung – sowohl im
regulären Wachdienst als auch für Übungen und Ausbildungsmaßnahmen
am Freigewässer.
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