Geisenfelder Zeitung, Freitag, 1. August 2025

Für ein Stück mehr Sicherheit der Badegäste

Knapp 100000 Euro investiert: Neue Wachstation der Wasserwacht Geisenfeld offiziell in Betrieb genommen

Feilenmoos - Sie stehe „nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für gelebten Gemeinsinn.“ Das sagte der Stellvertretende Landrat Karl Huber (Bürgerliste) über die neue Wachstation der Wasserwacht Geisenfeld, die jetzt am Landkreisweiher im Feilenmoos offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde.


Mit dem kirchlichen Segen durch Diakon Nikolaus Lackermair (3. von rechts) wurde die neue
Wachstation im Feilenmoos vom Stellvertretenden Landrat Karl Huber (5. von rechts) im Beisein von
Vertretern der Stadt Geisenfeld, der Landkreisverwaltung, des BRK und der Wasserwacht sowie von
Sponsoren offiziell in Betrieb genommen.

Bei dem kleinen Festakt mit dabei waren auch Geisenfelds Bürgermeister Paul Weber (USB), der BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Fochler, Mitglieder der Wasserwacht Geisenfeld mit ihrem Vorsitzenden Sebastian Frey, Sponsoren der Baumaßnahme sowie Vertreter der Landkreisverwaltung. Den kirchlichen Segen für die Station spendete der Geisenfelder Diakon Nikolaus Lackermair.

Die Sicherheit der Badegäste am Landkreisweiher und den angrenzenden Gewässern sei dem Landkreis Pfaffenhofen seit jeher ein zentrales Anliegen, heißt es in der Mitteilung. Als die Wasserwacht Geisenfeld im Sommer 2023 auf bauliche Mängel der über 30 Jahre alten Wachhütte hingewiesen habe, sei schnell klar gewesen, dass gehandelt werden müsse. Nach gründlicher Prüfung entschied man sich gegen eine kostenintensive Sanierung und stattdessen für einen funktionalen und zukunftsfähigen Neubau in Holzständerbauweise. Dieser bietet moderne Räumlichkeiten für Technik und Personal und ist bereits seit Beginn der Saison 2024 erfolgreich im Einsatz.

Insgesamt wurden laut Landratsamt rund 96000 Euro in Abriss und Neubau investiert. Die Finanzierung und Umsetzung, so heißt es, wären jedoch ohne die breite Unterstützung aus der Region nicht möglich gewesen: Der Bürgerring Geisenfeld engagierte sich mit 15000 Euro, die Stadt Geisenfeld stellte 1000 Euro zur Verfügung, die Wasserwacht unterstützte tatkräftig beim Abbruch und der Logistik und die Kieswerke Braun und Reisinger leisteten laut Mitteilung wertvolle Beiträge in Form von Materialspenden und Einsatz von Baumaschinen.

Huber würdigte in seiner Ansprache das „eindrucksvolle Zusammenspiel von Ehrenamt, Verwaltung und regionaler Solidarität“. Die Mitglieder der Wasserwacht seien durch ihre hohe fachliche Kompetenz und ihr ehrenamtliches Engagement unverzichtbar für die Badegäste – ob beim Schwimmen, Planschen oder Erholen am Wasser. „Sie sind Lebensretter, Ausbilder und Vorbilder zugleich“, fuhr Huber in seiner Ansprache fort.

Mit dem kirchlichen Segen und dem Dank aller Beteiligten wurde die Wachstation schließlich offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Sie steht laut Landratsamt als einsatzbereite Grundlage für die Arbeit der Wasserwacht zur Verfügung – sowohl im regulären Wachdienst als auch für Übungen und Ausbildungsmaßnahmen am Freigewässer.


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