Geisenfeld -
Knapp 200000 Euro Spenden konnte der Bürgerring Geisenfeld
im Jahr 2023 für wohltätige Zwecke einsetzen und für
2024 sind bereits weitere Unterstützungsgelder eingeplant.
Mit großer Begeisterung präsentierte der Vorsitzende
Günter Reith den Besuchern der Jahreshauptversammlung jetzt
das Ergebnis.

Einstimmig bestätigt wurde der Vorstand des Geisenfelder Bürgerrings
um den Vorsitzenden Günter Reith (Mitte).
In einem kurzen Diavortrag
ließ der Vorsitzende das vergangene Jahr Revue passieren.
Viele verschiedene Spendenprojekte wurden initiiert wie zum Beispiel
die Anschaffung einer Rikscha für Tagespflege und Seniorenheim
in Geisenfeld, das Aufstellen eines Dorfkreuzes in Untermettenbach
oder die Übergabe eines Schecks für den Weihnachtswunschbaum,
um nur einige wenige zu nennen. Reith hob das großartige
Engagement der Mitarbeiter hervor, den Teamgeist, die vielen
kreativen Ideen und vor allem den Zusammenhalt.
Der Bericht der geschäftsführenden
Vorsitzenden Mariele Stark zeigte die inzwischen beachtliche
Zahl von insgesamt 73 ehrenamtlichen Helfern auf. Auch Stark
bedankte sich für die große Unterstützung und
war besonders erfreut über die Entwicklung, dass sich immer
mehr auch die jüngere Generation für dieses Ehrenamt,
das von einem großen sozialen Engagement und Nachhaltigkeitsgedanken
getragen wird, interessiere. Die Zahl der überaus zufriedenen
Kunden wachse rasant und derzeit stünde so viel Ware zur
Verfügung wie noch nie. Dass man sich von der Zwangspause
durch Corona inzwischen völlig erholt hat, machten die Ausführungen
von Kassenwartin Margit Steinberger deutlich: Der Umsatz mit
213000 Euro an 214 Verkaufstagen spricht für sich. Das kommt
einem Tagesdurchschnittsumsatz von fast 1000 Euro nah. Eine beachtliche
Leistung, wenn man bedenke, dass der Durchschnittspreis eines
Artikels bei 1,49 Euro liegt. An Spenden wurden im letzten Jahr über
191000 Euro ausgegeben, wovon 126000 Euro in Geisenfeld verblieben.
Für das laufende Jahr sind noch die in der Jahreshauptversammlung
bewilligten Spenden hinzuzurechnen (siehe unten).
Mit der Aussage „Dies
alles sind aber nur die messbaren Umsätze“ wies Reith
anschließend noch einmal auf den großen Einsatz der
Mitglieder sowohl im Shop als auch hinter den Kulissen hin. Diese
Hilfsbereitschaft und die Arbeit, die dahinterstecke, ließen
sich nicht in Worte fassen. Geisenfeld sei ein Vorzeigeobjekt
für alle umliegenden Ortschaften, die mit den Jahren ähnliche
Projekte ins Leben gerufen hätten.
Bei der anschließenden
Wahl war es angesichts der positiven Bilanz und der guten Zusammenarbeit
im und mit dem Vorstand keine Überraschung, dass beinahe
die gesamte Führungsriege im Amt bestätigt wurde. Neu
hinzugekommen sind als stellvertretender Vorsitzender Werner
Thorwarth und als stellvertretender geschäftsführender
Vorsitzender Jakob Lang. Für Hilde Heckmeier, die nicht
mehr für das Amt des Schriftführers kandidierte, wurde
Wolfgang Haenscheid gewählt. Reith bedankte sich mit einem
Blumenstrauß sowohl bei ihr als auch bei Elfriede Sengl,
die nicht mehr für den Beisitz zur Verfügung stand.
Der neue Vorstand besteht
somit aus dem Vorsitzenden Günter Reith, dem stellvertretenden
geschäftsführenden Vorsitzenden Jakob Lang, dem stellvertretenden
Vorsitzenden Werner Thorwarth, der geschäftsführenden
Vorsitzenden Mariele Stark, dem Schriftführer Wolfgang Haenscheid,
Kassenwartin Margit Steinberger sowie den Beisitzern Roswitha
Russ, Jutta Günnewig, Emmi Credet, Marianne Gigl und Peter
Russ.
Nach ein paar kurzen
Worten durch Geisenfelds Bürgermeister Paul Weber (USB),
in denen er die große Dankbarkeit und den Stolz der Stadt
Geisenfeld gegenüber dem „gigantischen Engagement“ des
Bürgerrings zum Ausdruck brachte, wurde zunächst noch über
die Mittelvergabe abgestimmt und der Abend dann in gemütlicher
Runde beschlossen.
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