Geisenfeld -
Bei herrlichem Sonnenschein und entsprechender Hitze feierten
die
Mitglieder des Bürgerrings Geisenfeld und viele Mitbürger
das 20-jährige
Jubiläum ihres inzwischen in Geisenfeld zur Institution gewordenen
Vereins.
Der Verein hat sich im Laufe der Jahre immer mehr zu einer Organisation
entwickelt, die Menschen und Vereinen in der Stadt zur Seite steht
und hilft.
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Der Vormittag begann
mit einem Konzert der Stadtkapelle, die aufgrund einer
Bürgerringspende neu eingekleidet wird (durch die Trachtenschneiderei
von Josephine
Raith in Parleiten). Das BRK war toll ausstaffiert mit Köchin
und Koch vor Ort und
bereitete ein leckeres Mittagsmal und die Gäste ließen
es sich schmecken.
Aufgrund der guten
Kontakte des Vereinsvorstandes zur Politik waren Ehrengäste
wie
MdB Erich Irlstorfer, Landrat Martin Wolf und MdL Karl Straub
erschienen, die alle den
Verein für sein großes bürgerschaftliches Engagement
lobten und den über 40 aktiven
Mitgliedern dankten. Bürgermeister Christian Staudter dankte
besonders der
Gründungsvorsitzenden Mariele Stark, die als Einzelhändlerin
mit Geschick und
Erfahrung den Verein aufgebaut und sich eine kompetente Mannschaft
hinzugezogen
hatte. Viele der Aktiven hätten sich nach ihrem Berufsleben
entschieden, sich für die
gute Sache einzusetzen, und der jetzige Vorsitzende Günter
Reith sei ein Glücksfall
wegen seiner großartigen Ideen und seiner Entscheidungsfreudigkeit
sowie seiner
guten Kontakte „in die hohe Politik“ – er sei
der „Motor des Ganzen“ und man könne
ihm keinen Wunsch abschlagen. Der Bürgerring habe durch
seine Spenden vielen
Menschen und Organisationen geholfen und sich mit dem wunderschönen
Kaufhaus
einen festen Platz in Geisenfeld erobert. Mit einem Umsatz von
900 bis 1000 Euro bei
Preisen von 2 bis 3 Euro könne sich jeder ausrechnen, wie
gut dieses Kaufhaus
besucht sei. Der Bürgermeister dankte auch allen Menschen,
die dem Bürgerring
Kleidung und andere Dinge spendeten, damit sie für wenig
Geld an Bedürftige
weiterveräußert würden. Der Bürgermeister
betonte, dass selbst er in Notfällen an
den Bürgerring herantritt mit der Bitte um Hilfe, zum Beispiel
wenn es darum gehe einer Familie Obdachlosigkeit zu ersparen,
deshalb wäre
er „der Dümmste in der
Region“, wenn er den Verein Bürgerring nicht unterstützen
würde.
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Nach den lobenden
Worten der Ehrengäste wurden die Gründungsmitglieder
für ihre
langjährige Arbeit geehrt, allen voran Mariele Stark, Roswitha
und Gerold Mewald,
Elfriede Sengl, Rosi Niedermeier,Hans-Dieter Staudt-Keiser sowie
Margit Steinberger.
Aus familiären Gründen war Gründungsmitglied Gabriele
Bachhuber nicht anwesend.
Alle erhielten eine Urkunde, ein Abzeichen des Berliner Reichstagsgebäudes
von MdB
Irlstorfer sowie einen Stockschirm der Stadt („gut geeignet
für jedes Wetter“).
Ein Highlight am Nachmittag
war eine Modenschau, bei der viele der Ehrenamtlichen
vorführten, welche Modeschnäppchen im Bürgerringladen
möglich sind sowie später
eine Line-Dance-Vorführung der Ilmriver Dancer.
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