Seit der
Neueröffnung im September 2010 ist mit dem Mittwochvormittag
ein weiterer Öffnungstag hinzu gekommen, der von jungen
Müttern zum Stöbern gut angenommen wird, wusste Stark
weiter zu berichten. Hier erweise sich die Nähe zu den Schulen
und Kindergärten als positiv.
Als
schöne
Anerkennung wertete Stark es, dass Bürgermeister Christian
Staudter den Verein für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen
hatte. Gewonnen habe man nicht, aber die Geste allein sei ein
Zeichen „dass man unsere Arbeit schätzt“. Kassier
Andreas Arnold stellte die Erfolgsgeschichte des Vereins in
greifbaren Zahlen dar. Insgesamt 28 900 Euro Umsatz – das heißt
207,91 Euro pro Öffnungstag – hatten die 15 ehrenamtlichen „Shopdamen“ (denen
fünf Herren im Gebäudeunterhalt zur Seite stehen) 2010
erwirtschaftet – fast drei Mal mehr als noch im Gründungsjahr
1998 und eindeutig mit steigender Tendenz. Insgesamt
hat der Verein bislang seit seiner Gründung 125627 Euro
für unterschiedlichste Zwecke in seiner Heimatgemeinde gespendet,
davon 8905 Euro im vergangenen Jahr.
Heuer
sind folgende Anträge positiv beschieden worden: Das
Heimatmuseum erhält 400 Euro für die Restaurierung einer Vase und
2500 Euro für Vitrinen, die Klosterjäger 900 Euro für ein Lichtgewehr
sowie Schießwesten für die Jugendarbeit und die Stadt Geisenfeld
knapp 1000 Euro für eine Ruhebank vor der Stadtpfarrkirche. Der Bürgerbus
wird mit 4000 Euro bezuschusst, und in die von Steinmetz Pichlmeier angeregte
Gestaltung des Sozialgrabes fließen 2000 Euro. 8000 Euro sind für
die Volksschule zurückgestellt (elektronische Whiteboards, Akustik der
Klassenzimmer), und 1300 Euro erhält die Realschule Geisenfeld für
das Projekt Lion’s Quest.
Für
soziale Härtefälle wird es in enger Zusammenarbeit mit
der Stadt auch heuer vom Bürgerring Unterstützung geben.
Alles in allem eine „gigantische Leistung“, für
die Bürgermeister Christian Staudter sichtlich beeindruckt
bedankte.
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