Geisenfelder Zeitung, Freitag, 14. März 2008

2007 über 17 000 Euro gespendet

22 Einzelzuwendungen / Seit 1998 erwirtschaftete der Bürgerring 130 000 Euro

Geisenfeld (kog) Über 17 000 Euro hat der Geisenfelder Bürgerring im vergangenen Jahr in gemeinnützige und caritative Zwecke in der Großgemeinde fließen lassen. Diese eindrucksvolle Zahl wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Seit seiner Gründung 1998 hat der Bürgerring – hauptsächlich durch den Verkauf gespendeter Artikel in seinem Shop – rund 130 000 Euro erwirtschaftet. Von diesem stattlichen Betrag flossen 93 000 Euro in Form von Spenden zurück.

51 Mitglieder hat der Bürgerring derzeit, 26 von diesen waren zur Jahresversammlung erschienen – unter ihnen auch Bürgermeister Josef Alter und mehrere Stadträte. Und diesen wurde über eine weitere leichte Aufwärtsentwicklung berichtet. So nahmen gemäß der Bilanz von Kassier Walter Wank die Einnahmen aus dem Shopverkauf im Vergleich zu 2006 von etwa 18 000 auf nunmehr 19 000 Euro zu. Die 17 000 Euro, die 2007 im Gegenzug für gemeinnützige und caritative Zwecke zurückflossen, verteilten sich auf 22 Spenden, wobei Jugendarbeit und Jugendprojekte den Schwerpunkt bildeten. Größte Einzelzuwendungen waren 2007 die 3500 Euro, die die Stadtkapelle für neue Kesselpauken erhielt, und die 2200 Euro, mit denen der Ankauf der Lindenholz-Skulpturen durch die Stadt bezuschusst wurde.

Weitere gut 9000 sind es, die im laufenden Jahr bereits gespendet wurden – einschließend der nun in der Hauptversammlung beschlossenen Zusagen. Zu kommen zu den 6000 Euro Finanzspritze für das neue Ilmendorfer FFW-Haus (GZ berichtete) weitere 2000 Euro, die das Heimatmuseum für eine Glasvitrine rhält, sowie 400 Euro, die dem TV für seine Jugendarbeit zugesagt wurden. Jeweils 300 Euro bekommen das Ferienpass-Team und die Ilmendorfer Alpenrose-Schützen für ihre Jugendarbeit. Bereits „reserviert“ ist im übrigen ein Spendenbetrag von 5000 Euro für die Sanierung der Geisenfelder Orgel, wenn es damit mal etwas wird.

Unter dem Jahr darf weiterhin der dreiköpfige „engere“ Vorstand (Vorsitzender Rainer Steinberger, geschäftsführende Vorsitzende Maria Stark und Kassier Walter Wank) über Zuwendungen entscheiden, bei größeren Beträgen über 2500 Euro ist neuerdings nun der siebenköpfige Gesamtvorstand das maßgebliche Gremium.

Stark und Steinberger nutzten in der Versammlung auch die Gelegenheit, sich bei den 18 Damen zu bedanken, die ehrenamtlich im Shop (Annahme, Sortierung, Verkauf) mitarbeiten, weitere Helfer seien herzlich willkommen. Auch hoffe man natürlich, dass die Geisenfelder auch weiterhin ihre nicht mehr benötigten Artikel fleißig dem Bürgerring spenden.


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