Geisenfeld (kog)
Über 17 000
Euro hat der Geisenfelder Bürgerring
im vergangenen Jahr in
gemeinnützige und caritative
Zwecke in der Großgemeinde
fließen lassen. Diese eindrucksvolle
Zahl wurde im
Rahmen der Jahreshauptversammlung
bekannt gegeben.
Seit seiner Gründung
1998
hat der Bürgerring – hauptsächlich
durch den Verkauf gespendeter
Artikel in seinem Shop – rund 130 000 Euro erwirtschaftet.
Von diesem stattlichen Betrag
flossen 93 000 Euro in Form
von Spenden zurück.
51 Mitglieder hat der
Bürgerring
derzeit, 26 von diesen waren
zur Jahresversammlung erschienen –
unter ihnen auch
Bürgermeister Josef Alter und
mehrere Stadträte. Und diesen
wurde über eine weitere leichte Aufwärtsentwicklung berichtet.
So nahmen gemäß der Bilanz
von Kassier Walter Wank die
Einnahmen aus dem Shopverkauf
im Vergleich zu 2006 von
etwa 18 000 auf nunmehr 19 000
Euro zu. Die 17 000 Euro, die 2007 im Gegenzug für gemeinnützige
und caritative Zwecke
zurückflossen, verteilten sich
auf 22 Spenden, wobei Jugendarbeit
und Jugendprojekte den
Schwerpunkt bildeten. Größte
Einzelzuwendungen waren
2007 die 3500 Euro, die die
Stadtkapelle für neue Kesselpauken
erhielt, und die 2200 Euro,
mit denen der Ankauf der
Lindenholz-Skulpturen durch
die Stadt bezuschusst wurde.
Weitere gut 9000 sind
es, die
im laufenden Jahr bereits gespendet
wurden – einschließend
der nun in der Hauptversammlung
beschlossenen Zusagen.
Zu kommen zu den 6000
Euro Finanzspritze für das neue
Ilmendorfer FFW-Haus (GZ berichtete)
weitere 2000 Euro, die
das Heimatmuseum für eine
Glasvitrine rhält, sowie 400 Euro,
die dem TV für seine Jugendarbeit
zugesagt wurden.
Jeweils 300 Euro bekommen
das Ferienpass-Team und die
Ilmendorfer Alpenrose-Schützen
für ihre Jugendarbeit. Bereits „reserviert“ ist
im übrigen
ein Spendenbetrag von 5000
Euro für die Sanierung der Geisenfelder
Orgel, wenn es damit
mal etwas wird.
Unter dem Jahr darf
weiterhin
der dreiköpfige „engere“ Vorstand
(Vorsitzender Rainer Steinberger, geschäftsführende
Vorsitzende Maria Stark und
Kassier Walter Wank) über Zuwendungen
entscheiden, bei größeren Beträgen über 2500
Euro ist neuerdings nun der
siebenköpfige Gesamtvorstand
das maßgebliche Gremium.
Stark und Steinberger
nutzten
in der Versammlung auch
die Gelegenheit, sich bei den 18
Damen zu bedanken, die ehrenamtlich
im Shop (Annahme,
Sortierung, Verkauf) mitarbeiten,
weitere Helfer seien herzlich
willkommen. Auch hoffe
man natürlich, dass die Geisenfelder
auch weiterhin ihre nicht
mehr benötigten Artikel fleißig
dem Bürgerring spenden.
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