Geisenfeld (kog)
Seit seiner Gründung 1998 hat der Bürgerring
108.000 Euro erwirtschaftet
und davon bis dato 67.000
Euro als Spenden in gemeinnützige
und caritative Zwecke in
der Großgemeinde zurückfließen
lassen. Diese Zahlen wurden
jetzt in der Jahresversammlung
des Vereins genannt.
50
Mitglieder hat der Bürgerring,
der durch den Verkauf gespendeter
Artikel gemeinnützige
Maßnahmen fördert. Und
welch wertvolle Arbeit er leistet,
dies wird offenbar den Geisenfeldern
mehr und mehr bewusst.
Dass das Shop-Angebot
immer besser angenommen
wird, belegte Kassier Walter
Wank in der ersammlung am
Montagabend mit eindrucksvollen
Zahlen: So lagen die
Einnahmen aus dem Shop-Verkauf
2006 bei rund 18 000 Euro
und damit um etwa 30 Prozent
höher als im Vorjahr. Generell
sei in den zurückliegenden drei
Jahren eine kontinuierliche
Steigerung zu verzeichnen gewesen – wohl auch dadurch
bedingt, dass der Shop seit einiger
Zeit nun auch samstags
geöffnet hat.
Möglich machen dies die
derzeit 18 Damen um die geschäftsführende
Vorsitzende
Maria Stark, die sich in den
Räumlichkeiten im früheren
BayWa-Gebäude die Arbeit teilen:
gespendete Ware annehmen,
begutachten, sortieren,
einräumen und an Interessenten
verkaufen. Neue Helferinnen
seien dabei jederzeit willkommen,
betont Vorsitzender
Rainer Steinberger.
Zentraler Punkt in der
Versammlung
war auch die Beratung
und Beschlussfassung über die Vergabe von Geldern.
So gewährt der Verein heuer
3600 Euro für die Ausschilderung
der prähistorischen Hügelgräber
vom Parkplatz Ainau
aus, für ein Schild mit Erläuterungen
und für Sitzgelegenheiten
dort. Schon in den vergangenen
Jahren hat der Verein
zahlreiche Sitzbänke in der
Großgemeinde „gesponsert“.
Für fünf weitere (am Gabis-Bolzplatz, an der Polizei, an der
katholischen und der evangelischen
Kirche sowie am Radweg
nach Rottenegg) wurden jetzt
erneut 1000 Euro zur Verfügung
gestellt. Bewilligt haben die
Mitglieder darüber hinaus 300
Euro für die Ferienpassaktion
2007, 600 Euro für die Jugendarbeit
der Ilmendorfer Alpenrose-Schützen und 280 Euro für die Möblierung
des Caritas-Kinderparks. Des weiteren
wurde in der Versammlung über diverse Bezuschussungsanträge
von hiesigen Kindergärten
diskutiert. Vor einer Vergabe
will man hier aber noch
Einzelheiten näher abklären.
Beschlossen wurde schließlich
auch, künftig vermehrt
Gelder zu gewähren, um akute
Notfälle zu mildern, in die Geisenfelder
Bürger geraten sind.
Man war sich aber einig, dass
dies nur in enger Absprache
und nach vorheriger Prüfung
des Sachverhalts durch die
Stadt Geisenfeld erfolgen kann.
Für das Jahr 2007 hat der
Bürgerring etwa noch 7000 Euro
zur Verfügung, die er in geeignete
und satzungskonforme
Projekte investieren kann.
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