Geisenfelder Zeitung, Mittwoch, 28. Februar 2007

2006: 18 000 Euro aus Shop-Verkauf

Aufwärtsentwicklung beim Bürgerring

Geisenfeld (kog) Seit seiner Gründung 1998 hat der Bürgerring 108.000 Euro erwirtschaftet und davon bis dato 67.000 Euro als Spenden in gemeinnützige und caritative Zwecke in der Großgemeinde zurückfließen lassen. Diese Zahlen wurden jetzt in der Jahresversammlung des Vereins genannt.

50 Mitglieder hat der Bürgerring, der durch den Verkauf gespendeter Artikel gemeinnützige Maßnahmen fördert. Und welch wertvolle Arbeit er leistet, dies wird offenbar den Geisenfeldern mehr und mehr bewusst. Dass das Shop-Angebot immer besser angenommen wird, belegte Kassier Walter Wank in der ersammlung am Montagabend mit eindrucksvollen Zahlen: So lagen die Einnahmen aus dem Shop-Verkauf 2006 bei rund 18 000 Euro und damit um etwa 30 Prozent höher als im Vorjahr. Generell sei in den zurückliegenden drei Jahren eine kontinuierliche Steigerung zu verzeichnen gewesen – wohl auch dadurch bedingt, dass der Shop seit einiger Zeit nun auch samstags geöffnet hat.

Möglich machen dies die derzeit 18 Damen um die geschäftsführende Vorsitzende
Maria Stark, die sich in den Räumlichkeiten im früheren BayWa-Gebäude die Arbeit teilen: gespendete Ware annehmen, begutachten, sortieren, einräumen und an Interessenten verkaufen. Neue Helferinnen seien dabei jederzeit willkommen, betont Vorsitzender Rainer Steinberger.

Zentraler Punkt in der Versammlung war auch die Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe von Geldern. So gewährt der Verein heuer 3600 Euro für die Ausschilderung der prähistorischen Hügelgräber vom Parkplatz Ainau aus, für ein Schild mit Erläuterungen und für Sitzgelegenheiten dort. Schon in den vergangenen
Jahren hat der Verein zahlreiche Sitzbänke in der Großgemeinde „gesponsert“. Für fünf weitere (am Gabis-Bolzplatz, an der Polizei, an der katholischen und der evangelischen Kirche sowie am Radweg nach Rottenegg) wurden jetzt erneut 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Bewilligt haben die Mitglieder darüber hinaus 300 Euro für die Ferienpassaktion 2007, 600 Euro für die Jugendarbeit der Ilmendorfer Alpenrose-Schützen und 280 Euro für die Möblierung des Caritas-Kinderparks. Des weiteren wurde in der Versammlung über diverse Bezuschussungsanträge von hiesigen Kindergärten diskutiert. Vor einer Vergabe will man hier aber noch Einzelheiten näher abklären. Beschlossen wurde schließlich auch, künftig vermehrt Gelder zu gewähren, um akute Notfälle zu mildern, in die Geisenfelder Bürger geraten sind. Man war sich aber einig, dass dies nur in enger Absprache und nach vorheriger Prüfung des Sachverhalts durch die Stadt Geisenfeld erfolgen kann. Für das Jahr 2007 hat der Bürgerring etwa noch 7000 Euro zur Verfügung, die er in geeignete und satzungskonforme Projekte investieren kann.


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