Geisenfeld -
Auch, wenn derzeit im Bürgerring an der Augsburger Straße
Licht brennt, sollte das nicht irritieren: Offiziell ist zwar
Sommerpause, doch die Arbeit für die Ehrenamtlichen im
Bürgerring-Shop Geisenfeld geht weiter. So sollen die Räume
bis zur Wiedereröffnung in der letzten Woche der Sommerferien
mit einer neuen Aufteilung überraschen. Und es gibt einige
Verschönerungsarbeiten.

Ausräumen
und putzen war angesagt (oben), bevor die neuen alten Regale
aus Kaufhof-Beständen
aufgestellt
wurden (unten links).
Mittlerweile sind die neuen Regale bestückt. Fotos: Wolfgang
Haenscheid.
.
Wie Bürgerring-Vorsitzender
Günter Reith berichtet, traf bereits im April dieses Jahres
ein Schreiben von der Stadt Ingolstadt beim Geisenfelder Bürgerring
ein. Christine Daffner vom Projektmanagement Gewerbeflächenvermarktung
teilte darin mit, dass sich Vereine um das Inventar des ehemaligen
Kaufhof Ingolstadt bewerben könnten. Bürgerring-Mitarbeiter
Jakob Lang, der lange Jahre als Fachverkäufer tätig
war, witterte sofort die Chance, hier neue Regale zu bekommen
und stellte umgehend eine Bedarfsliste zusammen.
Dabei war die Konkurrenz
um das Kaufhof-Inventar groß: Rund 130 Vereine, gemeinnützige
Organisationen und Geschäftsleute hatten sich für
die Gegenstände beworben, darunter neben dem Geisenfelder
Bürgerring auch die Freiwillige Feuerwehr Geisenfeld.
Da auch diese einen Zuschlag bekam, taten sich die Geisenfelder
zusammen und beschlossen, ihre „neuen“ alten Regale
gleich gemeinsam in einer Fuhre abzuholen. Nach der ersten
Fuhre noch Ende Juli, so berichtet Reith, hatte sich aber herausgestellt,
dass man noch mehr benötigte.
Somit wurde eine
Woche später wieder ein Termin zur Abholung in Ingolstadt
vereinbart. „Hier danken wir der Freiwilligen Feuerwehr,
die wieder den Wagen mit Fahrer Andreas Galler zur Verfügung
gestellt hat – sonst hätten wir das gar nicht geschafft“,
betont Günter Reith. „Sämtliches Material konnten
wir bis zum Aufbau in den Sommerferien im Heimatmuseum zwischenlagern,
deshalb auch ein Dankeschön an das Museum“, ergänzt
Reith.
Sofort am ersten Montag
in den Sommerferien haben Mitarbeiterinnen des Bürgerrings
dann die Kleider aus dem Erdgeschoss in den Keller gebracht
und am nächsten Tag konnten die Männer mit dem Abbau
der alten Regale beginnen und sogleich die neuen stattdessen
aufstellen. „Die neuen Regale bieten jetzt einen besseren Überblick
im Verkaufsraum“, freut sich auch die geschäftsführende
Vorsitzende des Geisenfelder Bürgerrings, Mariele Stark. „Sie
sind doppelseitig und bieten mehr Platz“, sagt sie. Die
alten Karussellständer wurden aus dem Laden entfernt, „aber
ganz entsorgen wir sie noch nicht“, meint Stark. „Dank
der guten Vorbereitung war der Umbau in einer Woche beendet“,
erzählt Reith.
Jetzt folgte noch
der Feinschliff, sprich, eine Wand wurde neu geweißelt
und schließlich muss auch noch in Teilbereichen wie in
der Schuhabteilung, im Bücherbereich und in den Umkleidekabinen
ein neuer Teppich verlegt werden. Das soll Ende dieser Woche
geschehen. Derzeit sind die Mitarbeiter dabei, noch Ware im
Keller zu verstauen und bis zur Wiedereröffnung des Bürgerring-Shops
am 8. September alles wieder auf Hochglanz zu bringen. Günter
Reith, Mariele Stark und auch Shopleiterin Roswitha Russ befinden
jedenfalls jetzt schon „Schee is’ worn“ und
hoffen, dass das auch die Besucher des Bürgerring so sehen,
wenn sie nach den Sommerferien wieder zum Stöbern vorbeikommen
können.
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