Geisenfelder Zeitung, Dienstag, 10. Dezember 2024

Ilmtalschwaiberl in Ainauer Forst

Adventssingen des Sängervereins, der Flötengruppe und des Bürgerrings trotz Regens gut besucht

von Christa Turner

Geisenfeld - Bereits zum dritten Mal hat der Bürgerring Geisenfeld zusammen mit dem Frauenchor des Sängervereins und der Flötengruppe der Stadtkapelle sein Adventssingen im Ainauer Forst veranstaltet. Auch in diesem Jahr kamen am vergangenen Samstag wieder zahlreiche Gäste der Einladung zu einer adventlichen Stunde im Wald nach.
„ Mit so zahlreichem Erscheinen haben wir bei diesem Wetter nicht gerechnet!“ Gerda Huber, Leiterin des Frauenchores des Sängervereins Geisenfeld, war sichtlich erfreut ob der großen Zahl der Besucher, die sich in der Halle der Bayerischen Staatsforsten im Ainauer Forst eingefunden hatten.
Roland Bachhuber hatte eigens für die adventliche Feier die Holzlagerhalle freigehalten und den Mitgliedern des Bürgerrings Geisenfeld gelang es, eine überaus stimmungsvolle Kulisse für das Adventssingen zu gestalten. Auch Günther Reith, Vorsitzender des Geisenfelder Bürgerrings, freute sich sehr, so viele Zuhörer begrüßen zu dürfen. Neben den „Ilmtalschwaiberl“ wie er den Frauenchor scherzhaft nannte, dankte er auch der Flötengruppe der Stadtkapelle um Daniel Bernet für ihr Mitwirken.


Die „Waldweihnacht“ in der Halle der Bayerischen Staatsforsten im Ainauer Forst war
trotz Regens gut besucht.

Mit adventlichen Weisen stimmten beide Gruppen harmonisch und besinnlich auf den Abend ein. Ob moderne englische, charakteristische alpenländische oder auch traditionelle deutsche Weihnachtslieder, die Sängerinnen trugen gekonnt mal freudig, mal melancholisch angehaucht aus ihrem Repertoire vor.
Begleitet wurden sie dabei von Norbert Gerischer auf der Gitarre, der als kleines „Schmankerl“ ein sächsisches Weihnachtslied aus seinen Kindertagen zu Gehör brachte. Das Instrumentalensemble ergänzte die gesangliche Darbietung in wunderbarer Weise mit ihren Flötenklängen. Immer war auch das Publikum gefordert und durfte immer wieder in bekannte Melodien mit einstimmen.
Für die Verpflegung hatten fleißige Helfer des Bürgerrings Glühwein, Punsch und weihnachtliches Gebäck bereitgestellt, alles kostenlos. Über eine Spende freue man sich dennoch, so Reith. Auch die handgefertigten Dekoartikel aus Holz konnte man gegen einen Obolus gerne mit nach Hause nehmen. Nach dem Ende des besinnlichen Teils nutzten viele noch die Gelegenheit, den einen oder anderen kleinen Ratsch abzuhalten und den Abend trotz eher unweihnachtlichen Wetters in heimeliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.

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