Geisenfeld -
Bereits zum dritten Mal hat der Bürgerring Geisenfeld zusammen
mit dem Frauenchor des Sängervereins und der Flötengruppe
der Stadtkapelle sein Adventssingen im Ainauer Forst veranstaltet.
Auch in diesem Jahr kamen am vergangenen Samstag wieder zahlreiche
Gäste der Einladung zu einer adventlichen Stunde im Wald
nach.
„
Mit so zahlreichem Erscheinen haben wir bei diesem Wetter nicht
gerechnet!“ Gerda Huber, Leiterin des Frauenchores des
Sängervereins Geisenfeld, war sichtlich erfreut ob der
großen Zahl der Besucher, die sich in der Halle der Bayerischen
Staatsforsten im Ainauer Forst eingefunden hatten.
Roland
Bachhuber hatte eigens für die adventliche Feier die Holzlagerhalle
freigehalten und den Mitgliedern des Bürgerrings Geisenfeld
gelang es, eine überaus stimmungsvolle Kulisse für
das Adventssingen zu gestalten. Auch Günther Reith, Vorsitzender
des Geisenfelder Bürgerrings, freute sich sehr, so viele
Zuhörer begrüßen zu dürfen. Neben den „Ilmtalschwaiberl“ wie
er den Frauenchor scherzhaft nannte, dankte er auch der Flötengruppe
der Stadtkapelle um Daniel Bernet für ihr Mitwirken.

Die „Waldweihnacht“ in
der Halle der Bayerischen Staatsforsten im Ainauer Forst war
trotz Regens gut besucht.
Mit adventlichen Weisen
stimmten beide Gruppen harmonisch und besinnlich auf den Abend
ein. Ob moderne englische, charakteristische
alpenländische oder auch traditionelle deutsche Weihnachtslieder,
die Sängerinnen trugen gekonnt mal freudig, mal melancholisch
angehaucht aus ihrem Repertoire vor.
Begleitet wurden sie dabei von Norbert Gerischer auf der Gitarre,
der als kleines „Schmankerl“ ein sächsisches Weihnachtslied
aus seinen Kindertagen zu Gehör brachte. Das Instrumentalensemble
ergänzte die gesangliche Darbietung in wunderbarer Weise mit
ihren Flötenklängen. Immer war auch das Publikum gefordert
und durfte immer wieder in bekannte Melodien mit einstimmen.
Für die Verpflegung hatten fleißige Helfer des Bürgerrings
Glühwein, Punsch und weihnachtliches Gebäck bereitgestellt,
alles kostenlos. Über eine Spende freue man sich dennoch,
so Reith. Auch die handgefertigten Dekoartikel aus Holz konnte
man gegen einen Obolus gerne mit nach Hause nehmen. Nach dem Ende
des besinnlichen Teils nutzten viele noch die Gelegenheit, den
einen oder anderen kleinen Ratsch abzuhalten und den Abend trotz
eher unweihnachtlichen Wetters in heimeliger Atmosphäre ausklingen
zu lassen.
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