Geisenfeld (GZ) – Wer
das ganze Jahr über ehrenamtlich werkelt, der
kann es sich einmal auch gut
gehen lassen. Und so feierte der
Geisenfelder Bürgerring mit seinen
Helfern auch heuer wieder
ein zünftiges Gartenfest im Klostergarten.
Als Vorsitzender begrüßte
Günter Reith dazu bei
recht gutem Wetter etwa 60 Besucher –
Mitarbeiter mit ihren
Partnern, eine Abordnung des
Heimatmuseums sowie Bürgermeister
Paul Weber (USB).

Zum Sommerfest des Geisenfelder
Bürgerrings fanden sich rund
60 Besucher
im Klostergarten ein, in der Hauptsache die Mitarbeiter
mit Partnern. (Foto:
Reith)
Da die
Geisenfelder Feuerwehr
wegen der unsicheren
Wetterprognosen ihre Jubiläumsfeier
in die Anton-Wolf-
Halle verlegt hatte, mussten für
den Klostergarten kurzfristig
das Equipment sowie Helfer organisiert
werden. Hier bedankte
sich Reith beim städtischen
Bürgerring: Feier als Lohn für ehrenamtlichen Einsatz
Bauhof, der kurzfristig Biertischgarnituren,
Sonnenschirme
und Kühlschränke heranschaffte.
Und auch die Feuerwehr
Zell sagte sofort Hilfe für
den Ausschank zu, so dass die
Bürgerring-Mitglieder bei gutem
Essen und Getränken ein
schönes Fest feiern konnten.
Die Feier wurde von
der
Stadtkapelle umrahmt, die auf
Anfrage – trotz der momentan
vielen Auftritte – sofort zusagte,
das Fest über vier Stunden mit
ihrer Musik zu verschönern. Ein
weiterer Höhepunkt war der
Auftritt der „Bürgerring-
Schwaibeln“, die der geschäftsführenden
Vorsitzenden Mariele
Stark mit Unterstützung von
Ernst Gigl nachträglich ein
selbstverfasstes Lied zum wegen
Corona ausgefallenen 80.
Geburtstag vortrugen. Bürgermeister
Paul Weber (USB) nutzte
die Feier, um den Ehrenamtlichen
zu danken. „Der Bürgerring
ist immer da, wenn Hilfe
benötigt wird, so wie jetzt von
den Ukraine-Flüchtlingen.“
Eine Bereicherung seien
aber
auch die eingebrachten Ideen
und ihre Umsetzung, wobei Weber
als Beispiel die Aktion „
Zruckgschaut“ mit den alten
Geisenfelder Ansichten nannte. „
Unsere Stadt kann sich glücklich
schätzen, einen Verein wie
den Bürgerring zu haben“, bilanzierte
das Geisenfelder
Stadtoberhaupt.
Günter Reith erinnerte
abschließend
noch an den geplanten
Ausflug auf die Zugspitze
und wies auf die 25-Jahr-Feier
hin, die 2023 ansteht.
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